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Solarmodule – Typen, Leistung und worauf du achten solltest

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Was sind Solarmodule?

Solarmodule sind das sichtbare Herzstück jeder Photovoltaikanlage. Sie bestehen aus vielen einzelnen Solarzellen, die Sonnenlicht direkt in elektrische Energie umwandeln. Die Auswahl des richtigen Modultyps hat großen Einfluss auf Effizienz, Optik und Wirtschaftlichkeit deiner Anlage.

Welche Typen von Solarmodulen gibt es?

Monokristalline Module: Hergestellt aus einem einzigen Siliziumkristall. Hoher Wirkungsgrad (20–23 %), kompakte Bauweise, einheitlich dunkles Erscheinungsbild. Derzeit der Standard für Wohnanlagen – etwas teurer, aber in der Regel die beste Wahl.

Polykristalline Module: Aus mehreren Siliziumkristallen gefertigt. Etwas geringerer Wirkungsgrad (15–17 %), erkennbar an der bläulichen, gesprenkelten Oberfläche. Günstiger, aber auf dem Rückzug – werden zunehmend von Monokristallinen verdrängt.

Dünnschichtmodule: Aufgedampfte Halbleiterschichten auf Glas oder Folie. Flexibel einsetzbar, gut bei diffusem Licht und hohen Temperaturen, aber geringerer Wirkungsgrad (10–13 %). Eher für gewerbliche Großanlagen oder besondere Anwendungen.

Bifaziale Module: Können Licht von beiden Seiten nutzen – vorne direkte Sonneneinstrahlung, hinten reflektiertes Licht. Besonders interessant bei hellen Dächern oder Aufständerungen mit Bodenabstand.

Worauf sollte ich bei der Modulwahl achten?

  • Wirkungsgrad: Je höher, desto mehr Strom auf gleicher Fläche – wichtig bei begrenzter Dachfläche
  • Temperaturkoeffizient: Module verlieren bei Hitze an Leistung – ein niedriger Koeffizient ist besser
  • Leistungsgarantie: Mindestens 80 % nach 25 Jahren – seriöse Hersteller garantieren 84–90 %
  • Produktgarantie: Mindestens 12 Jahre auf das Modul selbst, besser 15–25 Jahre
  • Zertifizierungen: IEC 61215, IEC 61730 – diese Normen sind Mindeststandard

Wie viele Module brauche ich?

Ein modernes Modul mit 400–450 Wp Leistung hat eine Fläche von ca. 1,7–2 m². Für eine 10-kWp-Anlage brauchst du also etwa 22–25 Module und ca. 40–50 m² Dachfläche. Düchting berechnet die optimale Modulanzahl und -anordnung für dein Dach.

Solarmodule von Düchting in Hamm

Düchting GmbH verbaut ausschließlich geprüfte Module namhafter Hersteller mit langen Garantiezeiten. Bei der Planung deiner PV-Anlage in Hamm und Umgebung empfehlen wir das Modul, das zu deinem Dach, deinem Budget und deinen Ertragszielen passt.

Häufige Fragen zu Solarmodulen

Moderne Solarmodule für Wohngebäude haben typischerweise eine Leistung von 380–450 Wp (Watt-Peak). Top-Module erreichen mittlerweile auch 500–600 Wp. Die Nennleistung wird unter standardisierten Testbedingungen (1.000 W/m² Einstrahlung, 25 °C) gemessen.

Ja, aber nur wenig. Qualitätsmodule verlieren pro Jahr ca. 0,3–0,5 % an Leistung (Degradation). Nach 25 Jahren sind noch 85–90 % der ursprünglichen Leistung vorhanden. Das ist in den Ertragsberechnungen bereits berücksichtigt.

Ja – auf Flachdächern werden die Module mit Aufständerungen in einem optimalen Neigungswinkel von 20–35° installiert. Das ist bei Gewerbegebäuden sehr häufig und funktioniert auch auf Wohngebäuden. Düchting plant auch Flachdachanlagen.

Solarmodule dürfen nicht im normalen Müll entsorgt werden. In Deutschland gibt es ein gesetzlich geregeltes Rücknahmesystem (ElektroG). Die Module werden zerlegt und Materialien wie Silizium, Glas und Metalle wiederverwertet – die Recyclingquote liegt bei über 90 %.

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