Heizungs-Wiki

Heizlastberechnung – die Basis für jede Wärmepumpe

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Heizlastberechnung?

Die Heizlastberechnung ermittelt, wie viel Wärmeleistung dein Gebäude bei der kältesten anzunehmenden Außentemperatur benötigt – dem sogenannten Normaußentemperatur-Tag. Das Ergebnis wird in Kilowatt (kW) angegeben und ist die Grundlage für die richtige Dimensionierung deiner Wärmepumpe.

Bei Düchting GmbH in Hamm erstellen wir die Heizlastberechnung als Teil jeder kostenlosen Erstberatung – denn ohne sie können wir keine seriöse Empfehlung geben.

Warum ist die richtige Dimensionierung so wichtig?

  • Zu groß: Die Wärmepumpe taktet – sie schaltet häufig ein und aus, wird ineffizient und verschleißt schneller
  • Zu klein: Das Haus wird nicht warm genug, eine teure Zusatzheizung muss dauerhaft laufen
  • Genau richtig: Maximale Effizienz, lange Lebensdauer, niedrige Betriebskosten

Was fließt in die Heizlastberechnung ein?

  • Wohnfläche und Gebäudevolumen
  • Dämmstandard (Wände, Dach, Keller, Fenster)
  • Klimazone des Standorts (für Hamm: –10 °C Normaußentemperatur)
  • Art des Heizsystems (Fußbodenheizung, Heizkörper)
  • Lüftungskonzept und Luftwechselrate
  • Warmwasserbedarf

Nach welcher Norm wird gerechnet?

Die Heizlastberechnung erfolgt nach DIN EN 12831. Diese Norm ist verbindlich und wird auch für die BEG-Förderung gefordert. Eine bloße Schätzung anhand der Wohnfläche reicht für die Förderbeantragung nicht aus.

Wann ist eine Heizlastberechnung Pflicht?

Für die BEG-Förderung ist sie gesetzlich vorgeschrieben. Darüber hinaus ist sie nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) beim Einbau einer neuen Heizungsanlage Pflicht – unabhängig von der Förderung.

Heizlastberechnung durch Düchting in Hamm

Wir erstellen die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 für dein Gebäude in Hamm und Umgebung – als Grundlage für die optimale Auswahl deiner Wärmepumpe und die korrekte Förderantragstellung.

Häufige Fragen zu COP & SCOP

Bei Düchting ist die Heizlastberechnung Teil der kostenlosen Erstberatung. Wird sie separat in Auftrag gegeben, liegen die Kosten je nach Aufwand zwischen 150 und 500 Euro – die sich bei richtiger Dimensionierung der Anlage schnell amortisieren.

Es gibt einfache Faustformeln (z.B. 100 W pro m² Wohnfläche), aber diese sind für die Dimensionierung einer Wärmepumpe zu ungenau. Für die BEG-Förderung ist eine normgerechte Berechnung nach DIN EN 12831 durch einen Fachbetrieb erforderlich.

Ja – ohne normgerechte Heizlastberechnung kann kein BEG-Zuschuss beantragt werden. Das BAFA prüft die Unterlagen, und eine fehlende oder falsche Berechnung führt zur Ablehnung des Förderantrags.

Die Heizlastberechnung ist spezifisch für Heizungsanlagen. Für Photovoltaik gibt es eine eigene Ertragsprognose, die auf Dachausrichtung, Neigung und Schattenwurf basiert.

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