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Batteriespeicher für Photovoltaik – lohnt er sich?

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Was macht ein Batteriespeicher?

Ein Batteriespeicher speichert überschüssigen Solarstrom, der tagsüber produziert, aber nicht sofort verbraucht wird – damit du ihn abends, nachts oder an bewölkten Tagen nutzen kannst. Ohne Speicher geht dieser Überschuss ins Netz, für den du nur die vergleichsweise niedrige Einspeisevergütung bekommst.

Ein Speicher erhöht deinen Eigenverbrauchsanteil von typischerweise 25–35 % (ohne Speicher) auf 60–80 % – das macht dich deutlich unabhängiger vom Stromnetz.

Wie groß sollte der Batteriespeicher sein?

Als Faustregel gilt: 1 kWh Speicherkapazität pro 1 kWp installierter PV-Leistung. Für ein typisches Einfamilienhaus mit einer 8–10 kWp Anlage wäre das also ein Speicher von 8–10 kWh. Zu klein dimensionierte Speicher sind schnell voll, zu große werden selten vollständig genutzt.

Wichtig: Die nutzbare Kapazität ist oft niedriger als die Bruttokapazität – Hersteller geben meist 90–95 % nutzbare Kapazität an. Das solltest du beim Vergleich berücksichtigen.

Welche Technologien gibt es?

  • Lithium-Ionen (LFP): Derzeit Standard – hohe Zyklenbeständigkeit, sicher, kompakt. LFP (Lithiumeisenphosphat) gilt als besonders langlebig und sicher
  • Blei-Säure: Veraltet und kaum noch empfehlenswert – günstig, aber schwer und kurzlebig
  • Salzwasser-Batterien: Umweltfreundlich, aber noch wenig verbreitet

Was kostet ein Batteriespeicher?

Je nach Kapazität und Hersteller liegt der Preis für ein Lithium-Speichersystem inkl. Installation zwischen:

  • 5 kWh: ca. 5.000–7.000 Euro
  • 10 kWh: ca. 8.000–12.000 Euro
  • 15 kWh: ca. 12.000–16.000 Euro

Die Preise sind in den letzten Jahren deutlich gesunken – ein guter Zeitpunkt, um einzusteigen.

Lohnt sich der Speicher finanziell?

Die Wirtschaftlichkeit hängt von deinem Strompreis, deiner PV-Anlagengröße und deinem Verbrauchsverhalten ab. Bei einem Strompreis von 30–35 Cent/kWh amortisiert sich ein Speicher heute in der Regel nach 10–14 Jahren. In Kombination mit einer Wärmepumpe oder einem E-Auto ist der Eigenverbrauch noch höher und die Amortisation entsprechend kürzer.

Batteriespeicher von Düchting in Hamm

Düchting GmbH berät dich, welche Speichergröße und -technologie zu deiner PV-Anlage und deinem Verbrauch passt. Wir installieren Batteriespeicher in Hamm und Umgebung – wahlweise zusammen mit einer neuen PV-Anlage oder als Nachrüstung.

Häufige Fragen zu Batteriespeicher für Photovoltaik

Ja, das ist in den meisten Fällen möglich. Je nachdem, welcher Wechselrichter verbaut ist, wird entweder ein Hybrid-Wechselrichter eingebaut oder ein externer Speicherwechselrichter ergänzt. Düchting prüft die beste Lösung für deine bestehende Anlage.

Hochwertige LFP-Batterien sind für 6.000–10.000 Ladezyklen ausgelegt. Bei einem Zyklus pro Tag entspricht das einer Lebensdauer von 16–27 Jahren – also gut abgestimmt auf die Lebensdauer der Solarmodule.

Moderne LFP-Batterien gelten als sehr sicher – sie sind deutlich weniger brandgefährdet als ältere Lithium-Cobalt-Systeme. Wichtig ist eine fachgerechte Installation und die Einhaltung der Herstellervorgaben für Aufstellort und Belüftung.

Auf Bundesebene gibt es aktuell keine spezifische Förderung für Heimspeicher. Einzelne Bundesländer und Kommunen bieten jedoch Förderprogramme an. In NRW lohnt sich ein Blick auf die Förderdatenbank der NRW.Energy4Climate. Düchting informiert dich über aktuelle Möglichkeiten in Hamm.

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